An Diotima

Schönes Leben! du lebst, wie die zarten Blüten im Winter,

In der gealterten Welt blühst du verschlossen, allein.

Liebend strebst du hinaus, dich zu sonnen am Lichte des Frühlings,

Zu erwärmen an ihr, suchst du die Jugend der Welt.

Deine Sonne, die schönere Zeit, ist untergegangen

Und in frostiger Nacht zanken Orkane sich nun.

 

Die Wolken - der Sturm

                                       dunkel und drohend der Himmel, ein „Wetter“ zieht auf. Unter dieser Großwetter- lage spielt sich ja Hölderlins Leben ab.

                                                   Und : endet in Dunkelheit.