Wie Meeresküsten . . .
Wie Meeresküsten, wenn zu baun
Anfangen die Himmlischen und herein
Schifft unaufhaltsam, eine Pracht, das Werk
Der Wogen, eins ums andere, und die Erde
Sich rüstet aus, darauf vom Freudigsten eines
Mit guter Stimmung, zurecht es legend, also schlägt es
Dem Gesang, mit dem Weingott, vielverheißend dem bedeutenden,
Und der Lieblingin
Des Griechenlandes,
Der meergeborenen, schicklich blickenden,
Das gewaltige Gut ans Ufer.
Das Meer:
stürmisch, bewegt - und weit: darin liegt auch ein Maß Freiheit für uferlose Pläne. Ein Plan ist aufgefaltet: hier ist Hölderlins Lebensweg verzeichnet - uferlos. Von Wellen getrieben, Ziele vom Schaum verwischt. Einem Treiben, einem Geworfensein näher als einer Lebensbahn.
